Dazu zählen das unvollständige Entfernen von Gewebe (was einen Zweiteingriff nötig machen kann), eine Infektion oder die Bildung von Narben und Verwachsungen (Asherman-Syndrom). Der äußere Muttermund schließt sich meist schon innerhalb weniger Tage. Dein Arzt wird dir dafür meist Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen) empfehlen oder verschreiben. Leichte Blutungen (oft wie Schmierblutungen) sind normal und können bis zu zwei Wochen anhalten. Die Krankschreibung richtet sich nach der Ausschabung und beträgt meist 3 bis 7 Tage bei Bürotätigkeiten. Die in manchen Studien genannten hohen Raten von % beziehen sich meist auf solche Hochrisiko-Situationen und nicht auf einen erstmaligen Routine-Eingriff.
Im Laufe des Menstruationszyklus baut sich die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von Hormonen auf und bereitet sich so auf die Einnistung einer Eizelle vor. So kann das Gewebe der Gebärmutter einerseits zu Untersuchungszwecken entnommen werden, andererseits können mittels der Ausschabung krankhafte Veränderungen behoben werden. Mittels einer Spezial-Kürette kann der Arzt eine geringe Menge der Gebärmutterschleimhaut entnehmen, um diese im Labor untersuchen zu lassen.
Was ist eine Ausschabung und wann wird sie durchgeführt?
Wenn die Plazenta sich nach einer natürlichen Geburt nicht vollständig von der Gebärmutter gelöst hat, kann eine Kürettage ebenfalls notwendig sein. Die Ausschabung der Gebärmutter muss allerdings nicht zwangsweise nach jeder Fehlgeburt durchgeführt werden und ist stark von der körperlichen und psychischen Verfassung der Frau abhängig. Oftmals ist die Kürettage jedoch auch notwendig, wenn Blutungen nach den Wechseljahren auftreten. So kann der Mediziner Proben der entnommenen Gebärmutterschleimhaut gegebenenfalls kyngs casino mikroskopisch oder im Labor untersuchen und so die Ursache für eventuelle Beschwerden feststellen. In der Regel wird die Kürettage aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen durchgeführt. Dieser normale, natürliche Vorgang des Auf- und Abbaus der Gebärmutterschleimhaut kann aus verschiedenen Gründen gestört sein und eine Ausschabung erforderlich machen.
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Nach einigen Tagen (meistens nach 3-5 Tagen) kann der Blutverlust für kurze Zeit ein wenig zunehmen, vergleichbar mit einer normalen Monatsblutung. In seltenen Fällen oder bei bestehenden Begleiterkrankungen, kann ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht notwendig sein. Laut Bundesverband Ambulantes Operieren ist eine Ausschabung ein risikoarmer Routineeingriff.
- Diese sind oft auf eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) zurückzuführen.
- Polypen oder Myome können durch eine Ausschabung der Gebärmutter allein meist nicht entfernt werden.
- In seltenen Fällen oder bei bestehenden Begleiterkrankungen, kann ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht notwendig sein.
- Im Grunde wird sowohl bei einer Abrasion als auch während der normalen Monatsblutung die Gebärmutterschleimhaut abgetragen.
- Ohne Ausschabung geht es meist, wenn eine Schwangere ihr Kind in der 24.
- Doch tatsächlich handelt es sich bei der Gebärmutterausschabung um einen gynäkologischen Routineeingriff, der in der Regel mit wenigen Komplikationen einhergeht.
Starke Blutung
Eine weitere Form der Ausschabung stellt die Aspirationskürettage dar. Die Saugkürettage ist die schonendste Form der Ausschabung und findet häufig bei Schwangerschaftsabbrüchen Anwendung. Sie kann mittels eines scharfen Löffels, welcher auch Kürette genannt wird und ein chirurgisches Instrument darstellt erfolgen.
Wann rät Ihnen der Arzt zu diesem Eingriff?
Obwohl eine Ausschabung ein Routineeingriff ist, können in seltenen Fällen Komplikationen auftreten. Anschließend wird mit einer Kürette (einem löffelartigen Instrument) oder durch Absaugung Gewebe aus der Gebärmutter entfernt. Besonders in den Wechseljahren kann eine Ausschabung notwendig werden, wenn unregelmäßige Blutungen auftreten.
Myome oder auch andere gutartige Wucherungen wie Polypen in der Gebärmutter können oft mit der Kombination aus Hysteroskopie und Abrasio besonders gut entfernt werden. Dann kann sie dazu dienen, genau zu untersuchen, ob eine krankhafte Veränderung wie ein Myom komplett entfernt wurde oder nicht. Im Nachgang einer Gebärmutterausschabung kann eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) ebenfalls sinnvoll sein. Wird die Ausschabung in der Variante der fraktionierten Abrasio (fraktionierte Kürettage) durchgeführt, dann erfolgt vorher eine Gebärmutterspiegelung. Die Gebärmutterspiegelung ist besonders bei unklaren Ursachen eine sinnvolle Ergänzung zur Gebärmutterausschabung.
Das dabei gewonnene Gewebe wird dabei aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet. Anschließend wird mit einer Kurette – einer Art Löffel mit scharfen Rändern – der Gebärmutterhals und die Gebärmutterhöhle vorsichtig ausgeschabt und die Gebärmutterschleimhaut damit abgetragen. Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl mit gespreizten angewinkelten Beinen gelagert. Die nächste Regelblutung tritt etwas verzögert, meist im Zeitraum von 4-8 Wochen nach dem Eingriff auf. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich sobald die Wundheilung abgeschlossen ist nach und nach auf. Generell wird die Gebärmutterschleimhaut im Rahmen des weiblichen Zyklus jeden Monat abgetragen.
In den meisten Fällen werden die Patientinnen noch am Tag des Eingriffs entlassen. In der Regel beläuft sich die Dauer der Gebärmutterausschabung auf 15 Minuten. Erfolgt ein Schwangerschaftsabbruch, so kommt anstelle des scharfen Löffels in den meisten Fällen die Saugkürette zum Einsatz.
Beide Untersuchungsmethoden können in den meisten Fällen ambulant und unter Vollnarkose durchgeführt werden. Myome (gutartige Muskelknoten) oder Polypen (Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut) können erkannt und gegebenenfalls entfernt werden. Bei einer Curettage wird die Gebärmutterschleimhaut mithilfe eines speziellen Instruments (Kürette) entfernt. Ausschabung OP – Ablauf und Dauer Die Ausschabung der Gebärmutter wird meist ambulant in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, oder direkt beim Gynäkologen durchgeführt. Das liegt meist an einer noch verdickten Gebärmutterschleimhaut. In den meisten Fällen hat eine Ausschabung keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.
Gebärmutterausschabung (Kürettage oder Abrasio)
- Dann kann sie dazu dienen, genau zu untersuchen, ob eine krankhafte Veränderung wie ein Myom komplett entfernt wurde oder nicht.
- In seltenen Fällen können aber auch bösartige Ursachen wie ein Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) dahinterstecken, dem man dann mittels der Ausschabung und ggf.
- Je nach Ursache kann sie allerdings auch mittels Absaugung des Gewebes durchgeführt werden.
- Falls nicht alle Gewebereste per Absaugung entfernt werden konnten, muss möglicherweise eine zweite Saugkürettage erfolgen.
- Lesen Sie alles Wichtige über das Verfahren, wann es notwendig ist und welche Risiken es birgt.
- Bei einer Curettage wird die Gebärmutterschleimhaut mithilfe eines speziellen Instruments (Kürette) entfernt.
Hatten Sie vor dem Eingriff regelmäßige Monatsblutungen ist mit der nächsten Regelblutung etwa 4-8 Wochen nach der Ausschabung zu rechnen. Die ersten Tage nach dem Eingriff besteht noch eine Wundblutung, wobei der Blutverlust dabei meist sehr gering ist. Auch bei der ambulanten Gebärmutterausschabung bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Stunden unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fitt für den Heimweg fühlen. Falls Sie regelmäßig Medikamente brauchen, können Sie diese in Absprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser wie gewohnt einnehmen.
